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Andi

Andi

Ich heiße Andreas Stadelmann, wurde bis zu einem kleinen 'Szenenwechsel' meist 'Stadl' genannt, und höre jetzt auf den phantasievollen Namen 'Andi'.
Ich bin Jahrgang 1963, habe also die schrecklich unscharfen Bilder der Mondlandung im zarten Alter von 5 Jahren gesehen, kann mich aber immer noch daran erinnern. Von Woodstock hat mir damals aber niemand irgendwas gesagt...

Ich wurde in fränkischen Kleinstädten und Dörfern aufgewachsen, weshalb ich mich im Wald eher zuhause fühle als im Häusermeer.

Mein erstes spirituelles Erlebnis, das mir im Bewusstsein geblieben ist, weil es mich tief geprägt hat, war eine sog. 'Nahtod-Erfahrung'. Es überführte diverses Pfaffen- und anderes Besserwisserpack der dreisten Lüge!
Seitdem habe ich keine Angst mehr vor dem Sterben, damit liege ich wohl nicht genau im Bevölkerungsdurchschnitt. Diverse Begegnungen mit dem Göttlichen, und dazu gehört für mich auch das Teuflische, ließen mich von Religionen aller Art schnell großen Abstand gewinnen. Stattdessen beziehe ich mich schon seit langem auf das, was mir direkt fühlbar wird, und dazu brauche ich weder eine bestimmte Lehre noch irgendwelche Gegenstände, Verse, Tiere oder Bäume oder sonstwas. Auch ich habe meine persönlichen Symbole für gewisse Umstände, Erinnerungen oder Gefühle, aber mit meiner spirituellen Welt haben die nichts zu tun. Eher mit meiner Emotionalen.

Mit der Pubertät tat ich dann endlich das, was mir als Kind auch schon ein Bedürfnis gewesen, aber, wie so manche andere, unerfüllt geblieben war, nämlich: Musik machen.
Es gibt ja viele Aussprüche und Aphorismen zum Thema Kunst allgemein und Musik im Speziellen, aber nur einer hat mich je berührt, dafür aber umso tiefer: Peter Gabriel hat mal - sinngemäß - gesagt, er sehe sich, so, wie jeden Musiker, als Musikinstrument des Göttlichen und er versuche, diese Energie durch sich fließen zu lassen und dabei möglichst gut zu klingen und nichts zu behindern.
Das ist die vollkommene Hingabe, das ist gelebter Schamanismus. Und es hat nichts mit Verklärung und Abgehoben-Sein zu tun, immerhin ist Gabriel ein knallharter Geschäftsmann und ein disziplinierter Schwerarbeiter.

Jedenfalls versuche ich, mich so gut in den Griff zu bekommen, dass ich auf diesem Weg weiter vorankomme, und es gibt in meinem Leben zwar immer wieder Rückschläge und Exkurse, aber die Richtung stimmt. Ich versuche einfach mal, möglichst weit zu kommen - ergebnisoffen sozusagen.

Ich habe durch Venayra viel gelernt und unterstütze sie ab und an in ihren Aktivitäten.

Der spirituelle Weg der Selbsterfahrung  | info@weg-des-nordens.de